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Hotel "Roß" - Tradition, Moderne, Erlebnis, Behaglichkeit,
beste Gastronomie und stilvolles Wohnen.
 
Ältestes Gasthaus in Sachsen
 
Als Zwönitz um etwa 1160 entstand, umfaßte es 8 Hufen. Aus dem am nördlichsten gelegenen Bauernhaus entwickelte sich später das "Roß". Der Name "Roß" tauchte aktenkundig in der Mitte des 17. Jahrhunderts auf. Es lag unmittelbar an der Salzstrasse, die von Halle nach Böhmen führte und einer anderen Strasse, die diese kreuzte. Wegen dieser günstigen Lage entwickelte sich der Ort und erhielt vom Abt des Klosters Grünhain das Stadtrecht. Schon damals waren zwei Dutzend Handwerker ansässig.
 
Jeder Zwönitzer Bürger hatte nun das Brau- und Herbergsrecht. Durchreisende Fuhrleute nahmen wegen den bergigen Strassen im Städtchen Vorspann. Dies geschah meist beim Vorspanner, der Ställe und Futter hatte, so auch im heutigen "Roß". Es wurde in seiner Urform 1537 erbaut. Es war ein brauberechtigtes Bürgerhaus, durfte aber noch kein "Schild" führen. Dies erübrigte sich, denn es war unter den Fuhrleuten genügend bekannt.
 

 

Auch Johann Wolfgang von Goethe weilte im "Roß".
Erst im 19. Jahrhundert, als noch andere Gaststätten eröffnet wurden,
verlor das "Roß" die dominierende Stellung
als alleiniger Schankbetrieb.

 Ab 1660 erlebte der Gasthof eine Blütezeit. Der damalige Besitzer Reppel wußte gutes Bier zu führen und Kundschaft anzuziehen. Nach dem Stadtbrand 1687 blieb das "Roß" der einzige Gasthof im Ort und Reppel erwarb weitere Schankrechte. Er machte also das ganze Geschäft im Ort allein. Ehegerichtsmahlzeiten wurden hier abgehalten und viele bedeutende Persönlichkeiten nahmen hier Herberge. So war mehrmals Friedrich Adam Zürner im "Roß", um von Zwönitz aus die Strassen zu vermessen.
 
Auf Weisung Zürners wurde 1727 die Postmeilensäule am Markt gesetzt. Es handelt sich um eine Distanzsäule, deren Grundform von Hofbaumeister Pöppelmann stammt. Die meisten Gäste hatte das "Roß", wenn Kaufleute zur Leipziger Messe fuhren oder Wohlbetuchte nach Karlsbad wollten. Im Jahre 1940 erwarb der Architekt Paul Beckert aus Lichtenstein das Haus und baute die Gasträume im erzgebirgischen Stil um. Es entstanden die Erzgebirgs-, die Zunft-, die Roß- und die Fauststube. In der Erzgebirgs- und heutigen Weinstube befindet sich eine geradlinige Holzverkleidung mit schönen Nischen, erzgebirgische Volkskunst, ein Ofen mit "Meißner Pfannen" und köstliche Weine aus der ganzen Welt.
 
  Diese sind in den kunstvollen Fenstern und auch in der Dekoration durch Zunftzeichen und geschnitzte Figuren an den Wänden dargestellt. Posamenten und eine Lampe mit den Motiven des Hotels "Roß" und ihre Bedeutung runden das Bild der Zunftstube ab. Hier sind auch die Zünfte der Stadt geehrt. In der Roßstube wird durch das Wandbild noch einmal die Bedeutung des Hotels als Vorspann beim Befahren der Hohlwege ins Erzgebirges deutlich. Die Namen der Gasträume richteten sich nach den Motiven in den einmalig schönen Bleiglasfenstern in der unteren Etage.
 
Durch grundlegende Sanierung und Modernisierung der Zimmer, Einbau einer Sauna sowie eines Massage- und Kosmetikstudios wird auch gesundheitsbewußten Gästen der Aufenthalt zum besonderen Erlebnis. Der romantische Innenhof mit Laubengängen, Brunnen, Holzbackofen und Spanferkelgrill ist ein behaglicher Ort zum Sitzen während der schönen Jahreszeit. Eine große Ausstellung erzgebirgischer Holzskulpturen unter den Laubengängen und in zwei Galerieräumen macht den Aufenthalt zu einem weiteren Erlebnis. In der Roß-Laube finden nahezu jede Woche Musik,- Kabarett,- Literatur, Gesprächsabende statt.



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